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  Datum: 6.9.2002

 

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Treue Handballer fahren nach Oybin, ins Zittauer Gebirge

Hallo, wir sind auch noch da und wollen uns mit einem Bericht über unsere Wochenendfahrt nach Oybin im Sportspiegel vorstellen.
Wir,....ja wer sind wir eigentlich? Wir gehören der Handballabteilung an und sind zum größten Teil ausgemusterte Handballer (0-Ton Jochen). Unsere Gruppe, wir treffen uns wöchentlich 1 x zur Gymnastik unter unserem Chef Jochen, besteht nun bereits seit 10 Jahren und fand sich einmal unter der Bezeichnung Trudeltruppe. Jochen stellte bei der Abfahrt fest, dass wir uns den vergangenen 10 Jahren kaum verändert hätten. Ich glaube, er hatte seine Brille vergessen,

Nun, auch wenn die Knochen krachen und quietschen, wir sind mit Freude und Eifer dabei und wie ernst wir unseren Sport nehmen belegt schon die Tatsache, dass jeder der die 100 erreicht, ausgemustert wird.
 Das zur Vorstellung und nun zur Reise. Wir trafen uns am Freitag, dem 6.9.02 mit 13 weiblichen und 10 männlichen Mitgliedern unserer Gruppe um 14.3 0 Uhr zu unserer 5. Fahrt, diesmal in die Oberlausitz nach Oybin. Die Namenlosen fahren ins Tal der Ahnungslosen, wenn das nichts wird. Der "Spandauer" mit unserem bewährten Busfahrer Isi war pünktlich zur Stelle und es konnte losgehen. Auf lange Belehrungen über die Toilettenbenutzung etc. verzichtete Isi glücklicherweise auch diesmal wieder, man kennt sich eben. Unvermeidlich, wie auf jeder Fahrt war die Einkleidung mit neuen Mützen. Liebe Inni, sahen schick aus waren aber leider etwas zu klein. Auch einige Spiele km-Raten, Würfeln usw. hatten sich Inni und Jochen wieder zur Auflockerung der Fahrt ausgedacht. Geraten wurde dies

mal in gelosten Vierergruppen mit Namen Ochsen, Löwen, Esel, Katzen, Hähne und Frösche. Da Oybin zum Bundesland Sachsen gehört, stand natürlich auch ein Sprachrätsel an. So lernten wir z.B. was ein Bargbladswäschdor, ein Gombschudoreggsbärde oder das das kleine schwarze mit Spitze für darunter schlicht und einfach ein Schlübbor ist. Arme Sachsen. Stärkungen folgten in Form einer Buletten- und Kuchenspende. War sooo lecker, vielen Dank dafür. Nach natürlich richtig geratenen 280 km kamen wir gegen 19.20 Uhr in der Oberlausitz an und nahmen im Oybiner Hof Quartier. Ubrigens der Name Lausitz kommt aus dem slawischen und bedeutet "Sumpfige Gegend". Davon merkten wir höchstens innerlich etwas. Die Lausitzer stammen also von den Slawen später den Sorben ab, daher auch die zweisprachigen Schilder am Straßenrand. Auch die landesüblichen Umgebindehäuser lernten wir dabei kennen, Fortbildung pur. Der Abend war kurz, wir hatten uns ja für Samstag etwas vorgenommen. Auf dem Plan stand eine Fahrt mit der Bimmelbahn durchs Zittauer Gebirge nach Zittau zur Besichtigung eines Brauhauses. Unterwegs absolvierten wir noch ein Bohnenweitspucken zur Aufbesserung unseres Spielepunktekontos.

Es folgte die Brauhausbesichtigung mit Verkostung des gebrauten Bieres. Wir lernten, dass ein Brauvorgang ca. 7 - 10 Stunden dauert also werden wir in Zukunft mehr Geduld haben, wenn eine Bierbestellung mal 8 Minuten dauert. Der Braumeister erklärte uns, dass er manchmal auch zur Reinigung der Braukessel in diese hineinkriechen müsse. Von der Statur her glaubten wir ihm, böse Zungen behaupteten, dass er dabei gleich sein Seepferdchen abgelegt hat. Das anschließende Mittagessen war einfach irre gut und so rollte ein Teil auf die Terrasse, der andere zum Polen-Markt. Auf der Rückfahrt verließen wir die Bimmelbahn auf halber Strecke, um noch zu Wandern. Über die Teufelsmühle (mit Einkehr) wanderten wir zurück nach Oybin Das bei jedem Wegweiser " 1 km bis Oybin" stand verwirrte uns schon ein wenig, aber wir kamen doch noch an.

Nach einer lustigen Kegelei klang der Abend mit einem Small-Talk aus. Hier war die Rede von Kuren, Kurschatten und geheimnisvollen Briefen. Unklar blieb allerdings, was Jochen und Inni in den mitgeführten Säcken hatte.'Weihnachten war doch noch gar nicht. Am Sontag ging es nach dem Frühstück hinauf zur Burg- und Klosteranlage Berg Oybin.
Weil unsere Kondition so sagenhaft war, zogen wir es vor, uns mit dem Oybiner Gebirgsexpress auf die halbe Höhe fahren zu lassen. Die Anstrengungen des restlichen Aufstieges wurden durch eine grandiose Aussicht über das Zittauer Gebirge weggewischt. Es war einfach schön da oben. Der Abstieg war einfacher, es folgte ein schönes Mittagessen und die Rückfahrt. Die Siegerehrung für die absolvierten Spiele brachte komischerweise die Esel auf den 1. Platz, so blöd sind die wohl doch nicht, oder? Zum Abschluss waren sich alle einig. Eine wunderschöne Fahrt, bestens organisiert von Reiseleiterin Ingrid A.. Vielen Dank Ingrid, war einfac

h super. In 2 Jahren wieder, jedoch ein Name für uns muss her. Von den Kümmerlingen über die Trudeltruppe zu den treuen Handballern, wie haben den Bardeiuffdrach, uns was auszudenken. Übrigens, einige sind zur Zeit mehr oder weniger gesundheitlich angeschlagen und aus dem Turnverkehr gezogen. Die Truppe wünscht auf diesem Wege alles Gute und baldige Genesung, damit wir Euch mittwochs wieder begrüßen können. Bis dahin .....

H.H.

 



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