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Update: 05.08.2003
20. Heidschnuckenbock-Turnier

Foto´s: H@nsi

Hallo liebe Handballfreunde,

hallo liebe Rudower!

Müden und kein Ende . . .

Es war wieder mal soweit! Müden – time stand im Reisekalender. Ein Großteil der diesjährigen Reiselustigen nutzte die Gelegenheit der einheitlichen Anreise mit dem „ Spandauer“. Pünktlich waren alle, mehr oder weniger gut sortiert auch. Das Fehlende konnte aufgrund der kurzen Wege zwischen Wohnung und Reisebus auch noch rangeschafft werden, um es dann aber endgültig im Auto zu vergessen! Aber der Reihe nach. Der Begrüßungsrituale überdrüssig, stieg die Reisegemeinschaft schließlich in den Bus und wir konnten uns unverrichteter Dinge auf den Weg nach Müden machen. Dort angekommen wurden unsere „ Senioren „ wohlbehütet in die Obhut einheimischer Ortskundiger gegeben, wo man ihnen ein Bett und reichlich Speis und Trank versprach.

Uns Aktiven hatte man einen ruhigen, fast schon beschaulich anmutenden Rasenplatz hergerichtet, welcher nur noch um unsere Schlafgelegenheiten zu ergänzen war. Gesagt getan, das olympische Dorf stand, nur die eine oder andere Isomatte konnte nicht aufgefunden werden.

  Zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht!

Etwas Essen muss der Mensch natürlich auch, so das wir unseren eigens mitgereisten Lidl Sattelschlepper mit den diversen baltischen Köstlichkeiten abladen konnten und uns sogleich an den Verzehr dieser machten. Besonders zu erwähnen sei in diesem Zusammenhang der unheimlich routinierte Umgang mit dem Grillbesteck unserer Sterne Köchin Wiebke, die wie immer souverän das Spiel mit dem Feuer beherrschte. So gestärkt konnten wir uns auf den Weg in die Sportlerlounge machen, die für uns Aktive eine immer währende Stätte der Begegnung und des Austausches ist und bei einem kleinen Plausch hier und da und einem frisch gepressten Saft für einen gemütlichen Ausklang des Abends sorgte. Einige bemerkten aufgrund ihrer intensiven fachlichen Gespräche nicht einmal, das die Sonne bereits wieder aufging ( andere schon  !! ).

Was ein gutes Turnier sein will, sorgt selbstverständlich auch für ein angemessenes Wecken, so das erst einmal die Müdener Blaskapelle unter Samba Rhythmen über das Feld schrammelte. Dieser Umstand sorgte bei vielen für einen kurzeitig erhöhten Pulsschlag mit leichter Schweißbildung auf der Stirn. Andere wiederum befanden sich erst seit ca. einer halben Stunde in der sog. Tiefschlafphase und bekamen natürlich wieder mal überhaupt nüscht mit! Schönen juten Morjen!!

Nach einem guten Frühstück konnte es dann endlich losgehen. Schiedrsichter AAACCCHHHTTTUUUNNNGGG, dröhnte es nunmehr bis zum Eintritt der Dunkelheit aus den Lautsprechern. Gespielt wurde dann auch, z.B. mit Jan`s Nase der man eine neue Form gab und dann getreu der Fernsehsendung fragte : Was war ich ? Tanni wusste dieses nicht so genau zu beantworten und begab sich erst einmal in eine tiefe Konzentrationsphase, ehe sie dann doch die richtige Antwort fand. Auch Bubu ließ sich nicht lumpen und zeigte uns eindrucksvoll, wie man kurzzeitig die Gesetze der Schwerkraft überlisten kann, indem man sich beim laufen von hinten die Beine wegziehen lässt, Arme und Beine anzieht, wie es Fallschirmspringer tun, seiner Cousine dabei in die Augen guckt, um dann kurze Zeit später mit dem Kinn voran eine 6,0 hinzulegen. Bravo!


Ist das Buch zum Thema Schwerkraft erst einmal aufgeschlagen, legen wir doch das der Wahrscheinlichkeit gleich daneben. Was war geschehen ? Lottogewinn ? Nicht ganz, aber  doch ziemlich nah dran. Unser Kätzchen hatte Appetit verspürt und sich für die guten alten „ Pommes rot-weiß „ entschieden und diese sollten selbstverständlich in der unmittelbaren Umgebung des Geschehens, also Spielfeldrand, verzehrt werden. Sie gesellte sich zu den anderen 225.000 Zuschauern und nahm so ziemlich an der Eckfahne platz. Kaum zwei Nanosekunden sitzend, schlug das Spielgerät, wenn auch unglücklich abgelenkt, in die Pommes Schale ein. Es bedurfte zwei bis drei Sekunden der Sammlung ehe das Kätzchen das Geschehene realisierte, dann aber zunächst doch erstmal aufaß bevor es an das saubermachen ging. A la bonheur meine Gute !  

Gespielt wurde natürlich weiterhin, so das die 1.Frauen das Kind nach Hause schaukelten und das Turnier gewannen, die Männer immerhin noch Dritter wurden und die 2.Frauen leider nach der Vorrunde ausschieden.

Aber da hatten ja einige noch andere Eisen im Feuer, um sich das Wochenende spannend zu gestalten. Ein Geheimtipp von ganz besonderer Natur ist der samstägliche Einkauf von einem gusseisernen Ofen und zwei Bügeleisen, für das Wohlbefinden daheim, in der Müdener Einkaufslandschaft. Tja und weil ja mitunter auch ganz spannende Textpassagen in unserer bundesdeutschen Zivilprozessordnung zu finden sind, gab es diese als kleine abendliche Bettlektüre noch oben drauf. Janz groß !

Nach der Devise : Feste soll man feiern wie sie fallen, gingen wir auch fix dazu über, uns auf den abendlichen Sportlerball vorzubereiten und noch mal eben die vom Vortag übrig gebliebenen 20-30 t Fleisch und Würstchen aufzuessen. Hierbei nutzten wir nochmals ausgiebig die Gelegenheit auf die kleinen Eigenheiten diverser Spielerpersönlichkeiten einzugehen. Hier sei nur noch kurz auf das eigentümliche Schlafverhalten von Mel K. J. Lo D.B. hingewiesen, welches durch Claudi recht eindrucksvoll anhand einer Küchenrolle ?! demonstriert wurde. Des Weiteren erlaubte uns Jessi einen kleinen Einblick in ihre Traumwelt, wo Mitspielerinnen während des Spiels doch mal eben das Knie weggeblasen bekommen und zur Rettung der nunmehr kaum zu stoppenden Blutung, wie sollte es auch anders sein, auch wieder eine Küchenrolle herhalten muß.  Danke im übrigen für Deine spontane Hilfe Jessi ! Wiebke hingegen hat uns recht eindrucksvoll geschildert, das es von Vorteil wäre, erst dann an Bushaltestellen einzuschlafen, wenn man der Polizei auch seine neue Telefonnummer mitteilen kann und das man Claudi solche Sachen nicht im Vertrauen erzählt ! Weltklasse Mädels !!

 Gut gelaunt ging es nun zur Siegerehrung mit anschließendem Schluck aus dem Siegertopf. Wer aber nun glaubt, das diese Zeremonie keine tückischen Gefahren bereithält, der täuscht sich ganz gewaltig. Ein scharfrandiger Pokalbecher reißt auch schon mal die ein oder andere Oberlippe auf. Prost V ! Lassed Dir schmecken.

Getanzt und gefeiert wurde natürlich bis in den frühen Morgen, so das manch einer schon Probleme hatte, das entsprechende Behältnis für die Kontaktlinsen, ohne Hinzunahme und anschließender Zerstörung von Hilfsmitteln, zu finden.

Ehrungen zur 35 jährigen Vereinsfreundschaft.

v.links Otto Scharper, Udo Berger, Joachim Brandt

Der Tag der Abreise sollte auch ein ganz besonderer werden. Dem Tross der Busreisenden wurde eröffnet, das die Senioren erst noch einen Frühschoppen machen werden und danach einen historischen Altstadtbummel in Celle anvisiert hätten. Panik !!!!! Jeder der nach Hause wollte versuchte noch eine Mitfahrgelegenheit bei den sog. Selbstfahrern zu ergattern, so das am Schluss nur noch ein versprengter Haufen von Gleichgesinnten übrig blieb. Nun wir hatten ja jetzt etwas mehr Zeit und gönnten uns noch das ein oder andere Pilsken. Etwas früher als erwartet, konnte es dann aber doch losgehen. Celle war passe und man entschied sich für ein üppiges Mittagsmahl in unserem Partnerstädtchen. Also, alle rein in den Bus und zweimal so richtig mit Tempo vorbei, an den noch immer etwas hilflos am Straßenrand stehenden Franki. Watt´n Spaß !
Die Lokalitäten waren auch recht schnell ausgemacht und zwei Bierchen mit´na Boulette passen schließlich immer. Frisch gestärkt konnte nun der lang ersehnte Heimweg angetreten werden. Auch diese Übung wurde mit Bravour gemeistert. Wobei sich diese Meisterleistung auf die Flasche Kümmelschnaps bezieht, die von den etwas reiferen Herrschaften in drei kleinen Zügen geleert wurde. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, wo der Hammer hing. Etwas fassungslos und verstört blinzelten auch Moni und Tanni in die Runde, die gerne ein wenig Entspannung im Schlafen gefunden hätten, aber feststellen mussten, das sie ihre Heimreise mit den Freunden des blauen Dunstes e.V. angetreten haben. Half ja alles nichts und schließlich kamen wir alle wieder in good old Rudow town an! Bleibt eigentlich nur noch zu sagen: bis nächstes Jahr, wo wir dann wieder ein neues Kapitel der Rudower Spiel- und Feierkunst aufschlagen werden!

Bericht von Alex Hohmann

 Tschüß bis zum Juli 2004 zum

21. Heidschnuckenbockturnier in Müden/Ö.


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